Quelle: www.kreiszeitung.de vom 03.06.2009
Rubrik: Bruchhausen-Vilsen
|Drucken|

"Größte Gemeinschaftsaktion"

Asendorfer weihen am Freitag ihr Sport- und Freizeitzentrum ein / Gesamtkosten von 485 000 Euro

In den letzten Zügen liegen die Arbeiten für die Sportanlage mit Veranstaltungsplatz in Asendorf.Foto: Brinker

ASENDORF (bns) In der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen einmalig ist das Sport- und Freizeitzentrum im Asendorfer Ortskern. Auf dem neuen Sportplatz mit Flutlicht, automatischer Bewässerungsanlage und einer 400-Meter-Tartanbahn bieten sich Fußballern, Leichtathleten und der Feuerwehr vielfältige Möglichkeiten.

Zwei Jahre haben die Bauarbeiten in Anspruch genommen. Am Freitag, 5. Juni, weiht der TSV mit seinen Gästen um 15 Uhr die Sportanlage mit Veranstaltungsplatz ein.

Für das Projekt hat die Samtgemeinde 355000 Euro in die Hände genommen. 70000 Euro kamen von der Gemeinde Asendorf. Der Förderverein der Feuerwehr brachte 10000 Euro, der TSV 20000 Euro auf. Den Rest der insgesamt 485000 Euro Gesamtkosten lieferten ehrenamtliche Helfer in Form von Eigenleistung.

Auf rund 3500 Arbeitsstunden schätzt der Vorsitzende des TSV, Jürgen Mohrmann, den Einsatz von TSV und Feuerwehr. Allein neun Wochenenden seien bei dem Bau des rund 600 Meter langen Zauns draufgegangen, weiß Hans-Heinrich Ullmann, Vorsitzender des Feuerwehr-Fördervereins.

Als "Zukunft für unsere Kinder" sieht Ullmann die zentral gelegene Anlage. Alle sportlichen Aktivitäten seien dort zu finden, und während "die Mutter ein paar Runden läuft", könne sich der Nachwuchs so lange auf dem gegenüber liegenden Spielplatz die Zeit vertreiben. Auch wenn es laut Bürgermeister Wolfgang Heere viel Kritik aus der Gemeinde gegeben habe und immer noch gebe, habe er sich stets bemüht, bei der Planung der "größten Gemeinschaftsaktion" alle Vereine miteinzubeziehen.

Doch nicht nur der Sportplatz mit anliegendem Veranstaltungsplatz soll am Freitag eingeweiht werden, sondern auch das neue Funktionsgebäude des TSV, das neben der Tennisanlage steht. Ausgestattet ist es mit einem Aufenthaltsraum, einem Büro, einer Teeküche, Toiletten, einem Schiedsrichterraum mit Dusche sowie zwei Umkleiden mit einer gemeinsamen Dusche. Kosten: rund 145000 Euro. Beim Bau legten die Beteiligten wert auf energiesparende Maßnahmen. So wird das Wasser für die Duschen mit Hilfe einer Solaranlage erwärmt. Bis zur offiziellen Einweihung der Anlage sind noch fleißige Hände gefragt, müssen die letzten Flächen noch gepflastert werden. Seine Generalprobe hat der Sportplatz aber schon Ende April bestanden: bei einem Trainingswettbewerb der Feuerwehren.




© Kreiszeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co KG
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung vom Kreiszeitung Verlagsgesellschaft mbH & Co KG

zurück zum Artikel